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Kiefernbestand von unten unter dem Kronendach fotografiert, Stämme im diffusen Licht

Messung unter dem Kronendach

Der Wald sendet ein Signal.Wir lesen es an der Wurzel.

Wetterstationen stehen auf Lichtungen. Feuer entstehen unter dem Kronendach. VoltreeAI setzt Sensoren dorthin, wo das Brennmaterial tatsächlich liegt, und misst das elektrische Potenzial, das ein lebender Baum gegenüber dem Boden aufrechterhält.

Die Messlücke

Waldbrandgefahr wird aus Wetterdaten modelliert. Das Brennmaterial wird nie gemessen.

50–200mV

Gemessenes Xylem-Boden-Potenzial

2

Erteilte US-Patente

2008

Mechanismus in PLoS ONE veröffentlicht

2009

Erster Einsatz unter dem Kronendach für US-Bundesbehörden

Die nationale Waldbrandgefahrenbewertung schätzt die Brennstofffeuchte aus Wetterdaten, die auf offenen Lichtungen erfasst werden. Unter dem Kronendach weichen Temperatur, Luftfeuchte und Bodenverhältnisse davon ab, und genau dort entstehen Brände. VoltreeAI misst vor Ort, kontinuierlich, aus einem Sensor an der Wurzel.

Kiefernbestand, Sensorknoten am Wurzelanlauf

Methode

Drei Schritte, von der Wurzel zum Messwert

  1. Messen. Ein Elektrodenpaar erfasst das Potenzial zwischen dem Xylem eines lebenden Baumes und dem umgebenden Boden. Veröffentlichte Forschung führt dieses Potenzial auf die pH-Differenz zwischen Baum und Boden zurück.

  2. Übertragen. Funkmodule mit geringem Energiebedarf leiten die Messwerte von Knoten zu Knoten bis zum Gateway. Die Knoten sind für den Einsatz unter dem Kronendach ausgelegt, wo Satelliten und Kamerasysteme nichts sehen.

  3. Auswerten. Die Messwerte werden gegen Referenzmessungen und lokale Bedingungen ausgewertet und über eine API mit Schwellenwertalarmen bereitgestellt.

Die Wissenschaft im Detail

/USDA Forest Service/Bureau of Land Management/NOAA/Vaisala/MIT

Erfahrung

Feldeinsätze mit US-Bundesbehörden seit 2009

Voltree realisierte die ersten Sensoreinsätze unter dem Kronendach für den USDA Forest Service und das Bureau of Land Management, integriert mit Wetterstationen von Vaisala am National Interagency Fire Center in Boise, Idaho. Die wissenschaftliche Grundlage entstand in geförderter Forschung am MIT und wurde 2008 in PLoS ONE veröffentlicht.

Historische Einsätze und Kooperationen. Die genannten Organisationen sprechen damit keine aktuelle Empfehlung aus.

Messen, wo das Feuer entsteht

Wir arbeiten mit Netzbetreibern, Forstverwaltungen und Erzeugern an Feldeinsätzen. Wenn Daten unter dem Kronendach eine Ihrer Entscheidungen verändern würden, sollten wir sprechen.

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